Mit der aktuellen Open Beta von GOALS wird langsam klarer, wohin die Reise beim neuen Fußballspiel gehen soll. Natürlich ist noch nicht alles perfekt – dafür ist es schließlich eine Beta. Trotzdem gibt es schon jetzt einige Ansätze, bei denen man sich denkt: Davon könnten sich andere Fußballspiele ruhig eine Scheibe abschneiden.

Gerade im Vergleich zu etablierten Titeln fällt auf, dass GOALS an mehreren Stellen bewusst andere Schwerpunkte setzt.

Ein Punkt, der sofort positiv auffällt, ist die offene Kommunikation der Entwickler. GOALS-CEO Andreas Thorstensson (auch bekannt als „bds“) ist sehr aktiv auf dem hauseigenen Discord-Server. Der CEO nimmt sich viel Zeit und beantwortet dort geduldig die Fragen der Nutzer. Patch Notes werden transparent veröffentlicht und Änderungen nachvollziehbar erklärt. Dazu kommt, dass Creator aktiv mit Material versorgt werden.

Diese Offenheit schafft Vertrauen – etwas, das in der Vergangenheit bei anderen Fußballspielen nicht immer selbstverständlich war.

Statistiken und Ranglisten wie früher

Ein schönes Detail ist die ausführliche Statistik- und Ranglistenübersicht. Wer früher viel FIFA gespielt hat, wird sich erinnern: Damals konnte man relativ genau nachvollziehen, wie man selbst performt hat.

GOALS greift diesen Ansatz auch in der Open Beta wieder auf. Ranglisten, Statistiken und Fortschritte sind deutlich sichtbarer und geben Spielern mehr Kontext zu ihren Leistungen.

Das Halbzeitmenü liefert in GOALS viele Statistiken – Screenshot: VIRTUAL90/© GOALS AB

Sinnvolle Progression durch Swaps

Ein weiteres interessantes System sind die Swaps für unbenötigte Spieler. Karten, die man nicht braucht, lassen sich sinnvoll gegen Packs eintauschen und tragen zum Fortschritt bei. Ein Feature, das etwa in UFL schmerzlich vermisst wird.

Das sorgt dafür, dass auch vermeintlich „schlechte“ Spieler noch einen Wert haben und motiviert gleichzeitig zum Grinden und Sammeln.

Trainingsmodus mit echtem Mehrwert

Der Trainingsmodus wirkt überraschend durchdacht. Die Übungen sind anspruchsvoll und abwechslungsreich, gleichzeitig gibt es dafür gute Belohnungen.

Damit erfüllt der Modus gleich zwei Funktionen: Er hilft, das Gameplay besser zu verstehen, und fühlt sich gleichzeitig nicht wie eine Pflichtübung an.

Bemerkenswert ist außerdem, dass es Turniere bereits in der Beta-Phase gibt. Das zeigt, dass der Fokus nicht nur auf Einzelspielen liegt, sondern früh auch auf kompetitiven Formaten. Besonders interessant ist aber der Knockout-Modus. Der erinnert stark an das alte Weekend-League-Gefühl: klare Struktur, Druck in den Spielen und ein spürbarer Wettkampfcharakter.

Mit dem 5-vs-5-Modus bringt GOALS zudem eine zusätzliche Spielvariante ins Spiel, die für Abwechslung sorgt.

Atmosphäre und Präsentation

Auch die Ingame-Atmosphäre weiß zu gefallen. Fangesänge und Stadionstimmung sorgen dafür, dass sich Spiele lebendiger anfühlen. Selbst an Pyrotechnik hat GOALS bereits gedacht.

Dazu kommt ein aufgeräumtes und modernes UI, das schnell verständlich ist und angenehm zu bedienen wirkt.

So clean sieht das Menü in GOALS aus – Screenshot: VIRTUAL90/© GOALS AB

Viele Aufgaben und Companion-App

Wer gerne Fortschrittssysteme verfolgt, wird ebenfalls abgeholt. Viele Aufgaben und Herausforderungen sorgen dafür, dass es immer etwas zu tun gibt.

Abgerundet wird das Ganze durch eine Companion-App, die auch außerhalb des Spiels Möglichkeiten bietet, sein Team zu verwalten oder Packs zu öffnen

Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich GOALS weiterentwickelt. Die Beta zeigt aber schon jetzt einige Ideen, die im Genre frischen Wind bringen könnten.

Gerade bei Themen wie Transparenz, Teamfortschritt und Spielmodi wirkt der Ansatz durchdacht. Wenn dieser Weg konsequent weiterverfolgt wird, könnte GOALS auch eine gute Langzeitmotivation mitbringen.

Ausführliche Eindrücke zur Open Beta von GOALS gibt es zudem auch auf dem YouTube-Kanal von VIRTUAL90.

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