Im Fußballspiel GOALS wird es keine voll lizenzierten Spieler oder Teams geben. Viel mehr kommen die Spieler aus einer Datenbank, die stetig generiert wird. Das Prinzip bringt auf diese Weise völlig neue Chancen mit sich.
GOALS setzt nicht auf echte, lizenzierte Spieler, sondern arbeitet mit einer fiktiven Datenbank, die sich ständig erweitert und neue Spieler hinzufügt. Manch einer vermutet dahinter Kosten- oder Lizenzgründe. Die Erklärung dafür ist jedoch simpel: GOALS möchte einen neuen, innovativen Weg gehen, den bislang kein anderes Fußballspiel beschritten hat.
Warum setzt GOALS auf generierte Spieler?
GOALS möchte anders sein als die Konkurrenz von UFL, eFootball oder EA Sports FC. Zudem habe man bei der Entwicklung schnell festgestellt, dass lizenzierte Spieler auch mit einer „gewissen Limitierung“ einhergehen, wie ein Gamedesigner von GOALS in einem Video auf YouTube äußerte.
Die Entwickler brechen hier also Gewohnheiten auf, die durch andere Fußballspiele über Jahre gewachsen sind. Damit wollen sie aber auch gleichzeitig Probleme bekämpfen, die ebenfalls schon seit Ewigkeiten in diesen Spielen bestehen.

Welche Vorteile bringen generierte Spieler in GOALS?
In dem YouTube-Video geht einer der GOALS-Gamedesigner detailliert auf die entsprechenden Punkte ein. Allem voran steht das Problem mit der Meta.
Es gibt in jedem Fußballspiel eine gewisse Meta, also Dinge, die besonders gut funktionieren, oder eben auch Spieler, die besonders stark sind. Das führt dazu, dass auch häufig immer wieder dieselben Spieler aufgestellt werden. Wer kennt es nicht? Die Aufstellung des Gegners wird vor dem Spiel angezeigt und schon blinken die typischen Gesichter wie Mbappé, van Dijk und Co. auf. Die sogenannten „Meta-Squads“.
Spielt man über einen längeren Zeitraum, wird es dadurch schnell langweilig und zudem wird man in gewisser Weise auch dazu „gedrängt“, selbst auf diese Spieler zu setzen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Bei GOALS gibt es jeden Spieler in der Datenbank nur ein einziges Mal. Jeder Spieler ist einzigartig und kann somit nicht auf einem Transfermarkt ein zweites Mal erworben werden. Das macht es einerseits besonders, einen Spieler im Verein zu haben, andererseits umgeht es die angesprochenen „Meta-Squads“. Der GOALS-Gamedesigner beschreibt daher ziemlich treffend: „In anderen Spielen gibt es tausende von Spielern, aber dennoch wird nur eine kleine Hand von Spielern genutzt.“
Darüber hinaus setzt GOALS auf ein Entwicklungssystem und gibt den Nutzern die Möglichkeit, die eigenen Spieler zu leveln. Mit echten Spielern würde sich das deutlich schwieriger gestalten, da die Werte ggf. vorhersehbar wären und aufgrund der Verbundenheit zu den echten Spielern für ein Ungleichgewicht bei den Basiswerten sorgen würden.
Mehr taktische Tiefe
Die Macher von GOALS versprechen sich zudem auch mehr taktische Tiefe. Dadurch, dass jeder Spieler einzigartig ist, lassen sich auch nicht einfach Taktiken und Spielstile von anderen GOALS-Teams adaptieren. Man muss seinen eigenen Kader verstehen, lesen und auf die Werte eingehen. Mit einem großen Stürmer bietet sich vielleicht das Spiel über die Außen mehr an, während ein kleiner, flinker Stürmer ggf. einen anderen Spielstil erfordert.
Der Weg, den GOALS hier mit einem eigenen System geht, ist daher überaus interessant und bringt viele Chancen mit sich. Wichtig ist gleichzeitig aber auch, dass sich neue Spieler in GOALS darauf einlassen und sich nicht an den fehlenden Lizenzen stören. Nur so hat dieses System auch eine faire Chance.
Übrigens: Aufgrund des Alterungsprozesses der Spieler in GOALS, kommt das Spiel auch ohne Reset oder Wipes (dt. für „Zurücksetzen des Vereins“) aus. Auch eine zu starke Powercurve kann man auf diese Weise vermeiden. Das wiederum erleichtert auch stets neuen Spielern den Einstieg in GOALS. Mehr dazu lest ihr im Beitrag Spielerentwicklung in GOALS: Darum gehen Spieler in Rente.
Du möchtest dich mit anderen Usern über GOALS austauschen? Dann komm auf unseren Community-Discord!


